Promotionsförderung
Als eine der ersten Maßnahmen im Rahmen der Nachwuchs- und Strukturförderung
schrieb die Deutsche Stiftung Friedensforschung bereits im Oktober 2001
Mittel für eine strukturierte Promotionsförderung aus.
Mit dieser Ausschreibung hat sich die Stiftung dafür entschieden, die
Stipendien nicht selbst zu vergeben, sondern die Aufgabe den geförderten
Einrichtungen zu übertragen. Im Gegenzug haben sich diese verpflichtet,
ein umfassendes Betreuungssystem einzurichten, das die Promovierenden durch
begleitende wissenschaftliche Veranstaltungen fördert und ihnen gleichzeitig
den Erwerb zusätzlicher Kompetenzen ermöglicht.
Die Stiftung förderte drei Institutionen mit Mitteln in einer Gesamthöhe
von 700 Tsd. Euro.
- Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
- Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
- Zentrum für Konfliktforschung an der Universität Marburg (Centre for Conflict Studies / CSS)
Die Förderung erstreckte sich insgesamt über einen Zeitraum von 7 Jahren. In
diesem Zeitraum wurden je Einrichtung zweimal vier Promotionsstipendien
mit zugehöriger Sachausstattung (Reisemittel etc.) vergeben.
Die Laufzeit der Stipendien betrug zwei Jahre.
Die fördernde Einrichtung stellte den Stipendiaten und Stipendiatinnen
einen mit Mitteln der DSF finanzierten Computerarbeitsplatz zur Verfügung.
Die verbindliche Teilnahme am begleitenden Betreuungssystem machte eine Residenzpflicht
unabdingbar.
Beide Runden der Stipendienvergabe sind in allen geförderten Einrichtungen bereits abgeschlossen.
