Martin B. Kalinowski
Geboren am 21. Oktober 1961
Akademische Positionen
Ab März 2006
Carl Friedrich von Weizsäcker-Professor für Naturwissenschaft und Friedensforschung (W3) am Carl Friedrich von Weizsäcker Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF), Universität Hamburg.
Frühjahr 2005
Assistant Professor für Technology and International Security am Department of Nuclear, Plasma and Radiological Engineering und im Program for Arms Control, Disarmament and International Security (ACDIS) der University of Illinois at Urbana-Champaign.
1997-1998
Postdoc in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Egbert Kankeleit und in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) der Technischen Universität Darmstadt.
1995-1997
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technk und Sicherheit (IANUS), TU Darmstadt
1989-1994
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung (ZIT), TU Darmstadt
Beschäftigung in angewandter Wissenschaft
1998-2005
Fusion and Review Officer im Provisional Technical Secretariat of the Preparatory Commission for the Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organisation (CTBTO) in Wien
1994/1995
Wissenschaftlicher Koordinator des International Network of Engineers and Scientists Against Proliferation (INESAP) in Darmstadt
Forschungsbereiche
Naturwissenschaftlich-technisch basierte Innovationen für nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung in Richtung auf eine kernwaffenfreie Welt. Verifikation von Rüstungskontrollverträgen, Konzepte für internationale Kontrolle von für Kernwaffen verwendbaren Materialien (Plutonium, hoch angereichertes Uran, Tritium), Bestimmung anthropogener Quellen von atmosphärischer Radioaktivität und deren Transport durch die Atmosphäre.
Entwicklung von Prozeduren für großräumige Umweltprobennahme für atmosphärisches Krypton-85 als Indikator für heimliche Plutonium Produktion im Zusammenhang mit dem Zusatzprotokoll für den Nichtverbreitungsvertrag (NVV).
Entwicklung von Methoden für die globale Überwachung des atmosphärischen Radio-Xenos, um den Umfassenden Kernwaffenteststoppvertrag (CTBT) zu verifizieren. Insbesondere die Erstellung eines weltweiten Emissionsinventars für radioaktives Xenon, die Anwendung von Xenon-Isotopenverhältnissen sowohl zur Unterscheidung zwischen Kernreaktoren und Kernwaffentests als deren mögliche Herkunft als auch zur Zeitbestimmung einer Kernwaffenexplosion und zur Eingrenzung der möglichen Quellregion mithilfe von atmosphärischen Transportsimulationen.
Für weiterführende Informationen: http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/znf/professor_e.pdf (28.02.2006)

